Laserdrucker verwenden als Druckfarbstoff Toner, die aus einem extrem feinen Pulver bestehen. Diese Lasertoner enthalten nicht nur die Farbpigmente, den eigentlichen Farbstoff, der das Druckbild erzeugt, sondern eine Reihe von Zusatzstoffen, die für den Druckprozess notwendig sind. Hieraus ergeben sich einige Konsequenzen für den Umgang mit Laserdruckern und Unterschiede zum Tintenstrahldrucker.

Da der Lasertoner ein Feststoff ist, können Laserdrucker sehr haltbare und lichtechte Farbpigmente verwenden. Flüssige Farbstoffe, wie sie in den meisten Tintenstrahldruckern eingesetzt werden, sind prinzipiell weniger haltbar. Zwar gibt es auch Druckertinten mit festen Pigmenten, feste Partikel neigen in Flüssigkeiten aber dazu, sich mit der Zeit abzusetzen. Beim pulverförmigen Toner kann das nicht vorkommen und im Gegensatz zur Tinte, kann der Lasertoner auch nicht eintrocknen. Bei sehr alten Modellen von Laserdruckern war manchmal ein zusammenbacken der Tonerpartikel zu beobachten. Dieses Problem konnte im Allgemeinen aber durch ein leichtes Aufschütteln der Tonerkartusche gelöst werden.

Ein Vorteil der flüssigen Farbstoffe ist die bessere Mischbarkeit. Für den Fotodruck sind daher normalerweise spezielle Tintenstrahldrucker besser geeignet. Für professionellen Farbdruck werden aber auch Laserdrucker angeboten, die mit einem flüssigen Entwickler arbeiten.

Um die hohe Auflösung moderner Laserdrucker überhaupt erzielen zu können, müssen die Toner sehr feine Pigmentpartikel enthalten. Solche winzigen Partikel sind in der Lage, sehr tief in die Lunge einzudringen und daher gesundheitlich problematisch, wenn sie freigesetzt werden. Laserdrucker sollten daher auf keinen Fall mit einem Staubsauger gereinigt werden. Tonerreste entfernt man am besten mit einem weichen Tuch, zum Beispiel einem Mikrofasertuch, das Sie danach mit etwas Spül- oder Waschmittel auswaschen. Auch sollte man Tonerkartuschen nicht unnötig aus dem Drucker entfernen und sie nach Gebrauch möglichst direkt dem Recycling zuführen. Druckerhersteller müssen die alten Kartuschen zurück und bei manchen Nachfüll-Anbieter bekommen Sie sogar noch Geld dafür.