Auch wenn es eigentlich niemandem wirklich weiterhilft, sich so etwas zu überlegen, aber müsste man bestimmen, welches Wort das momentane Jahrzehnt voraussichtlich am treffendsten beschreibt, „mobil“ wäre zweifelsohne im Spitzenfeld. Zur ständigen Erreichbarkeit, die das Handy ermöglicht, gesellen sich viele zusätzliche Funktionen, die Mobiltelefone großteils zu bieten haben. Wer damit noch nicht zufrieden ist – und dies betrifft offenbar nicht wenige – kann sich schon recht günstige Notebooks oder kleinere Alternativen, zum Beispiel ein Smartphone, zulegen. Dementsprechend wichtig ist es auch, möglichst preiswertes Internet für Unterwegs zu ergattern. Aus diesem Grund überschlagen sich die Anbieter heute mit verlockenden Angeboten.
„Flatrate“ wäre dann noch so ein Wort, mit dem sämtliche Unternehmen um sich werfen. Aber natürlich ist es ein äußerst reizvoller Gedanke, von überall ins Internet einsteigen zu können, und zwar mit unbegrenztem Datenvolumen. Es damit zu übertreiben ist allerdings nie gut: wer sich ständig verirrt, weil er während des Gehens Filme sieht, oder sogar am Urlaubsstrand berufliche
E-Mails liest, sollte sich vielleicht überlegen, hin und wieder bewusst aufs Internet zu verzichten. Trotzdem ist eine Flatrate prinzipiell ungeheuer angenehm, denn entsprechend den eigenen Gewohnheiten kann der jeweilige Tarif ausgewählt werden, und der zu zahlende Betrag bleibt konstant. Das erspart auf jeden Fall unangenehme Überraschungen am Monatsende.
Für manche ist mobiles Internet aber auch die einzige Möglichkeit, mit den Stunden des Tages überhaupt auszukommen. Ein Beispiel sind die unzähligen Pendler, die täglich eine längere Strecke in die Arbeit und wieder retour zurücklegen müssen. Von jenen natürlich abgesehen, die dazu selbst mit dem Auto fahren, ist das die perfekte Gelegenheit, um geschäftlich oder privat schon einiges zu erledigen. Denjenigen, die diese Möglichkeit nicht nutzen, bleibt oft gar nichts anderes übrig, als abends oder am Wochenende zuhause wieder den Computer eizuschalten, auch, wenn es da vielleicht wesentlich Angenehmeres zu tun gäbe.
