Noch in den 1980er Jahren konnte man wenn es um Mobiltelefone ging, von einem Handy nicht sprechen. Dieser Begriff wurde in Deutschland folglich auch erst in den 1990er Jahren geprägt, als die Mobilfunktelefone wirklich handlicher wurden. Mit der Bezeichnung “Handy” hat sind in Deutschland ein Mode-Wort etabliert, das aber jeder auch versteht. Schon die kleinen Kinder wachsen damit auf, dass Mama oder Papa ein neues “Handy” bekommen oder ihr “Handy” mal wieder verlegt haben. Lernen die Kinder in der Schule schließlich Englisch, führt das aber zu Verwirrungen, denn im Englischen sagt man nach wie vor zum Mobilfunktelefon nicht “Handy”, sondern “mobile phone”, ähnlich wie im Französischen. Fragt man einen ausländischen Gast im Land daher nach seiner Handynummer sollte man sich auf das Wort “mobile phone” beschränken. Was ein Handy ist, wissen die ausländischen Gäste nicht. In Deutschland geht dabei der Trend weg vom klassischen Handy, mit dem man “nur” telefonieren kann, hin zum Smartphone, mit dem man auch surfen und Spiele spielen und chatten kann. Selbst Terminkalender und andere Funktionen bringen die modernen Smartphones mit. Das Topmodell, über das auch auf 1A IT News berichtet wird, ist das iPhone. Das Smartphone von Apple gibt es seit dem Jahr 2007 auf dem Markt. Jahr für Jahr wird seither ein neues Gerät veröffentlicht, das noch mehr kann. Im September 2012 kam das iPhone 5 auf den Markt. Auch im Jahr 1 nach Steve Jobs Tod hat es Apple geschafft mit diesem Gerät einen Volltreffer zu landen. Doch die Konkurrenz schläft nicht. Auch Konkurrent Samsung hat neue Geräte auf den Markt gebracht. Dabei liegen Apple und Samsung derzeit auch in Sachen iPad im Clinch. Es geht hier um Patente in Sachen Technik und Design.
Patentkrieg um S3 und iPhone
Man kann schon fast von einem Patentkrieg sprechen, der zwischen Samsung und Apple entbrannt ist. Nun muss Apple Detailangaben zu den Gewinnen offenlegen, welche mit dem iPhone erzielt wurden. Dies wurde auch höchstrichterliche Anordnung veranlasst. Es geht hier um Verkaufszahlen, Erträge und Gewinnmargen, dabei veröffentlicht Apple Quartal für Quartal die Verkäufe seiner verschiedenen Produkte. Doch den Profit, den das Unternehmen mit jedem iPhone erwirtschaftet, wird nicht öffentlich gemacht. Da nun offenkundig ist, dass Samsung das Design für die mobilen Geräte nicht von Apple gestohlen hat (genauergesagt für das Samsung S3) wurde das US-Unternehmen in Großbritannien dazu verurteilt in verschiedenen britischen Zeitungen Anzeigen zu schalten, wonach Samsung nicht das Design von Apple kopiert hat. Allerdings hat Apple noch die Möglichkeit die Entscheidung des High Court anzufechten und den Supreme Court anzurufen. Vielen Verbrauchern ist der Streit zwischen diesen beiden Giganten zu groß. Sie entwickeln ihre ganz eigene Strategie um möglichst zu einem günstigen und für sie geeigneten Smartphone zu kommen, ganz einfach beim iPhone und Samsung Smartphones vergleichen. Für die Verbraucher spielt außer dem Design nämlich auch noch etwas anderes eine Rolle: Ob sie mit der Technik klarkommen und was ihnen außer der Möglichkeit zu telefonieren noch geboten wird. Auch wenn Apple mit seinem iPhone hier offenbar die Nase vorne hat, es gibt auch viele Kriterien, die für das Samsung Smartphone sprechen. Die meisten Verbraucher, die ein Endgerät von diesem Hersteller kaufen begrüßen die größere Auswahl an Geräten. Jahr für Jahr kommt zwar auch ein neues iPhone heraus, doch bei Samsung sind es gleich mehrere Geräte und auch gleich Designs, die der Verbraucher auswählen kann. Es muss ja nicht das S3 sein.
