Die neuen Spielkonsole Nintendo 3DS ist auf dem Markt. Und sie ist genau das, auf das alle Fans der mobilen Spielkonsolen gewartet haben! Man sieht es vielleicht nicht im ersten Moment, denn da unterscheidet sich die Neue rein optisch kaum von den Vorgängerinnen. Nun, sie ist ein wenig schlanker – eben, was Man(n) will, wenn er sich eine Neue sucht … Ebenso wie die früheren Modelle, verfügt auch die neue Nintendo-Konsole über das bekannte Steuerkreuz und die üblichen, auch schon bekannten Knöpfen – einzig ein einzelner Button ist angebracht worden, den die vorigen Geräte noch nicht besessen haben. Wenn der Spieler bei der Nintendo 3DS also beispielsweise mit dem Flugzeug über den Bildschirm fliegt, wird er den zusätzlichen analogen Knopf zu schätzen wissen, denn durch diesen wird die Steuerung des Fluggerätes um ein Vielfaches vereinfacht.

Was allerdings die Neue zudem hat, was die Alte nicht hat, ist der überaus praktische und vor allem innovative Fakt, dass der Spieler ohne Spezialbrille dreidimensionale Bilder bewundern kann. Das macht so viel Spaß, dass es dem Gamingfreund hier durchaus schon einmal unterlaufen kann, dass er ganz und gar das Punktesammeln vergisst, weil er sich so auf die zudem qualitativ hochwertigen Bilder konzentriert.

Auch kann bei der Nintendo 3DS die Lage der Konsole durch das serienmäßig eingebaute Gyroskop ermittelt und in das Spiel integriert werden. Dreht man sich demnach mit der Konsole in der Hand um die eigene Achse, verfügt man über einen 360-Grad-Blick. Selbst bei Kampfszenen wirken durch die dreidimensionalen Bilder noch erstaunlich realistisch, und die kleine Displaygröße tut dem keinen Abbruch. Dennoch bleibt es jedem unbenommen, jederzeit bei Bedarf über einen extra Regler den 3D-Effekt herunter zu regeln oder ganz auszustellen.

Prinzipiell muss die technische Leistung der Entwickler bei der 3DS von Nintendo als wirklich gelungen bezeichnet werden. Aber auch der Spieler muss sein Bestes dazugeben. Gerade zu Beginn wird es hier für die meisten Akteure sicher interessant. Denn die dreidimensionalen Bilder benötigen eine bestimmte aufrechte Bildschirmstellung: zentral und in rund dreißig Zentimeter Abstand zu den Augen des Spielers, dazu nach Möglichkeit waagerecht und in ruhiger Stellung. Sich so um die eigene Achse zu drehen, verlangt wohl schon fast sportliche Höchstleistungen – aber ehrlich: Wollten wir nicht ohnehin längst etwas mehr für unseren Körper tun? Auch eine schlankere Neue hat ja so ihre Ansprüche!

Eines ist also gewiss: Die Nintendo 3DS lockt mit tollen Spielen und verspricht Usern jedes Alters Spaß und Spannung.