Jeder bevorzugt andere Programme, mit denen er jeden Tag arbeitet. Jedoch gibt es Software, die man manchmal benutzen muss, egal ob man sie mag oder nicht. Manche Hersteller bieten einfach mehr als die Konkurrenz an. Ähnlich ist es auch in der SEO-Branche. Es gibt viele Programme, aber nur wenige geben eine sehr detaillierte Analyse und die nötigen Daten. Einige SEO-Analysen haben ergeben, dass die meisten Leute aus der Branche in Deutschland Sistrix als Haupt SEO-Tool benutzen.
Dieses Tool ist kostenpflichtig, aber läßt dadurch auch verschiedenen Analysen durchführen. Man kann unter anderem die Positionen der eigenen Keywords im Suchmaschinenranking beobachten. Manchmal ist das Ergebnis ein bisschen abweichend von dem aus dem Privatmodus des Browsers (das eigentliche Ergebnis), jedoch sind es keine großen Unterschiede. Sistrix bietet auch eine sehr praktische und zeitsparende Funktion, nämlich die Analyse der Links der Konkurrenz für ein bestimmtes Keyword. Man checkt zuerst in der Suchmaschine, wer für ein Suchwort, zum Beispiel PHP-Programmierer finden, gesucht hat . Dann sollte man die URL des Wettbewerbers in Sistrix angeben und nun erscheint die Liste der Webseiten, die den Konkurrenten für dieses Keyword verlinkt haben. Das ist für den SEO ein guter Hinweis, wo er Links bekommen könnte. Wenn die Seiten den Wettbewerber verlinkt haben, ist es sehr wahrscheinlich, dass sie auch die eigene Webseite verlinken werden. Sistrix bietet auch andere Funktionen und Analysen. Ein Sichtbarkeitsindex (Visibility Index) zeigt, wie man für seine Keywords rankt. Je mehr Suchwörter (vor allem wichtige Keywords mit einer großen Suchanfrage) auf der ersten Seite der Suchmaschine (wenn man im deutschen Sprachraum eine Suchmaschine meint, ist es im Grunde genommen Google), desto besser wird der Visibility Index sein. Ein weiterer Faktor, den man mit Hilfe von Sistrix analysieren kann ist der sogenannte Pagerank. Obwohl das nach einem wichtigen Ranking klingt, ist dieser Wert nicht mehr so wichtig, wie vor noch einigen Jahren. Für manche ist der Pagerank immernoch entscheidend, ob sie eine Linkkooperation aufnehmen oder nicht. Es gibt mittlerweile viele Artikel im Netz, die es genau erklären, dass der Pagerank an Bedeutung verloren hat.
Für SEO-Analysen sollte man sich auch zwei Tools von Google näher anschauen. Mit dem Google Adwords Keyword Tool kann unter anderem die monatliche lokale und globale Suchanfrage und der Wettbewerb für ein bestimmtes Keyword analysiert werden. Das Tool schlägt auch andere Varianten des Suchwortes vor und zeigt auch den Wettbewerb für diese Keywords. Wenn man dieses Wissen hat, kann man eine Linkbuilding Strategie für diese oder andere Wörter etwickeln. Ein viel komplexeres Tool , das nicht nur für die SEO-Zwecke entwickelt wurde, ist Google Analytics. Mit diesem Tool kann man, wie es schon der Name sagt, verschiedene Daten und das Verhalten der Besucher der eigenene Webseiten analysieren. Man sieht zum Besipiel von welcher Webseite die Nutzer auf der eigenen Seite gelandet sind, wie viel Zeit sie auf der jeweiligen Unterseite verbracht haben und welche Stellen auf der Seite sie angeklickt haben. Diese Analyse kann sehr hilfreich bei der Onpage-Optimierung sein. Wenn ein Webmaster sieht, dass die Nutzer an der gewünschten Stelle sehr selten klicken, soll vielelicht das Design oder der Inhalt der Webseite geändert werden. Man sieht auch, welche Verlinkungen mehr Traffic bringen.
Das sind natürlich nicht die einzigen SEO-Tools, aber diese werden von den meisten Branchenleuten benutzt und weiterempfohlen.
Wojtek (twago)
